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Veranstaltungshinweise

9. September 2008
Queere, feministische und postkoloniale Kritiken am Menschenrechtsdiskurs

Frauensolidarität-Heftpräsentation, Vortrag und Diskussion

Ort: Que[e]r-Beisl, 1010 Wien, Wipplingerstraße 23
Zeit: 19.00 Uhr
Links: www.frauensolidaritaet.org, www.queerfemtagesind.org

Präsentation der neuen Ausgabe der FRAUENSOLIDARITÄT #105 zum Schwerpunktthema „Gleiche Rechte für alle?“, anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Verkündung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sowie des bevorstehenden 30-jährigen Jubiläums der internationalen Frauenrechtskonvention CEDAW.

danach Vortrag mit anschließender Diskussion:

Janina Johannsen und Wiebke Frieß (Hamburg): „Von Heteronormativität und epistemischer Gewalt: Versuch queerer und postkolonialer Kritiken am Menschenrechtsdiskurs“

Die Heftautorinnen Wiebke Frieß und Janina Johannsen aus Hamburg werden in ihrem Vortrag „Von Heteronormativität und epistemischer Gewalt: Versuch queerer und postkolonialer Kritiken am Menschenrechtsdiskurs“ auf Fragen von Universalismus vs. Partikularismus und Intersexualität in den Menschenrechtsdebatten eingehen und alternative Dokumente wie die „International Bill of Gender Rights“ vorstellen.

Im Rahmen der Queer-Feministischen Tage Wien - Eintritt frei


11.-14. September 2008
1968 - Ein Blick auf die Protestbewegungen 40 Jahre danach aus globaler Perspektive / 1968 - A view of the protest movements 40 years after, from a global perspective - Linz 09/08


Ort: Jägermayrhof, Römerstraße 98, Linz
Programm/Link: www.ith.or.at/konf/44_index.htm
Konferenzgebühr/Anmeldung: Der Tagungsbeitrag beträgt EUR 80,- (Konferenzteilnahme, Unterkunft, Verpflegung) bzw. EUR 40,- (ohne Unterkunft). An der Teilnahme Interessierte sind gebeten, sich bis 3.9.2008 unter ith@doew.at anzumelden. Anmeldeformular zum Herunterladen: www.ith.or.at/konf/org_08.htm

Wenn wir auf die 68er-Protestbewegungen zurückschauen, haben wir einen Zeitkorridor von zwei Jahrzehnten, die sechziger und siebziger Jahre, im Blick. Denn die sozialen und politischen Protestbewegungen lagen weltweit fast überall deutlich vor 1968 und sie ebbten erst Ende der siebziger Jahre endgültig ab. Deshalb stellt "1968" nur eine Chiffre dar.

Die Chiffre "1968" steht für die weltweiten Sozialbewegungen, die vor allem von Jugendlichen und Studierenden getragen wurden, sich durch eine spezifisch "jugendliche" Mentalität, Kultur und Lebensweise auszeichneten und deshalb klassen- und schichtenübergreifend wirksam waren. Die soziale Zusammensetzung dieser Sozialbewegungen variierte von Ort zu Ort und von Land zu Land.

Diese Sozialbewegungen, die in einigen - insbesondere nicht europäischen - Ländern durchaus den Charakter von Sozialrevolten annahmen, waren ein internationales Phänomen und zunehmend auch international vernetzt. Sie reichten von den drei Kontinenten über die Sozialbewegungen der Schwellenländer bis in die Metropolen des kapitalistischen Weltsystems. Innerhalb der Sphäre des Staatssozialismus blieben sie im Wesentlichen auf die CSSR und Jugoslawien sowie einige dissidente Parteiströmungen (Polen, DDR, Ungarn) beschränkt.

Auf der Tagung sollen vor allem außereuropäische Erfahrungen mit einbezogen werden, ein Schwerpunkt wird auch transnational- und transkontinental-vergleichende Analysen gelegt.


12. September 2008
Fest-Akt auf der Strasse - Umbenennung der Arnezhoferstraße in Selma-Steinmetz-Strasse


Ort: Arnezhoferstrasse/Ecke Wolfgang-Schmälzl-Gasse
Zeit: ab 17.00 Uhr
Link: www.stuwerkomitee.at

Johann Arnezhofer war im 17. Jahrhundert Pfarrer und Kommissär "zur Ordnung der Israelitischen Angelegenheiten". Er war ein antisemitischer Hassprediger und organisierte 1670 im Auftrag von Leopold I die Deportation der jüdischen Bevölkerung aus dem Stadtviertel "Unteres Werd", wie die Leopoldstadt damals hieß. 1906 wurde die heutige Arnezhoferstrasse in Wien 2 durch den damaligen Bürgermeister Lueger nach ihm benannt.

Selma Steinmetz wurde geboren 1907 in Wien als Tochter einer kleinen jüdischen Kaufmannsfamilie. Sie studierte Geschichte und Germanistik und wurde Lehrerin. Als jüdische Sozialdemokratin fand sie nach 1934 unter den Austrofaschisten keine Anstellung mehr und ging nach Paris, wo sie sich 1939 den kommunistischen Widerstandsgruppen österreichischer EmigrantInnen anschloß. Sie engagierte sich in der "Travail Antiallemand", der "Antideutschen Arbeit" , die unter deutschen und österreichischen Soldaten Aufklärung über die Verbrechen des Nationalsozialismus betrieb. 1944 wurde sie von der Gestapo verhaftet, gefoltert, zum Glück aber von der französischen Resistance wieder befreit. Sie kehrte nach Wien zurück, wo sie wesentlich am Aufbau des DÖW (Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands) beteiligt war. Bis zu ihrem Tod im Jahr 1979 war sie engagiert bei der Erforschung und Aufklärung der Verbrechen des Nationalsozialismus. Sie war die erste, die über die Verfolgung von Roma und Sinti im Nationalsozialismus publizierte.

Das Struwerkomitee fordert die Umbenennung der Strasse und lädt bei einem Straßenfest zur Diskussion ein.

17. September 2008 - 22. März 2009
Ausstellung Kulturhauptstdt des Führers


Ort:Schlossmuseum Linz, Tummelplatz 10, 4010 Linz
Öffnungszeiten: Di – Fr 9.00 – 18.00 Uhr, Sa, So und Feiertag 10.00 – 17.00 Uhr, Mo geschlossen
Link: www.linz09.at

Welche Spuren hinterließ die Kulturpolitik der Nationalsozialisten in der Heimatstadt des Führers? Eine Ausstellung über Fantasmen, den Alltag und deren Auswirkungen zwischen 1938 und 1945.

Idee / Konzept: Birgit Kirchmayr

Im Nationalsozialismus wurde die damalige Hauptstadt des "Gaus" Oberdonau innerhalb kurzer Zeit von einer Kleinstadt zur Industriestadt. Veränderungen vollzogen sich dabei nicht nur im sozialen und wirtschaftlichen Sektor, sondern auch im Kulturleben der Stadt.

Adolf Hitlers Linzer Fantasien in Form massiver Eingriffe in die städtische Architektur und Kultur sind dabei nur ein Aspekt der umfassenden Betrachtung, die "Kulturhauptstadt des Führers" leistet. Am Beispiel des von Hitler geplanten Kunstmuseums für Linz, dem "Führermuseum", zeigt sich die Vielschichtigkeit nationalsozialistischer Kunstpolitik in der Verstrickung mit der Enteignung von Kunst aus dem Besitz Verfolgter und Ermordeter. Gezeigt werden Bilder, die für das "Führermuseum" vorgesehen waren, ebenso die Pläne von niemals verwirklichten, von Größenwahn und Irrationalität geprägten kulturellen Prestigeprojekten. Neben den kulturellen Visionen zeigt "Kulturhauptstadt des Führers" aber auch den kulturpolitischen Alltag zwischen 1938 und 1945 und stellt die Frage nach Kontinuitäten und nach dem "Erbe" dieser Vergangenheit.


22.-24. September 2008
Clashes in European Memory. The Sase of the Communist Repression and the Holocaust


Ort: The University of Chicago Center in Paris 6, rue Thomas Mann, 75013 Paris, France
Programm/Link: http://ehp.lbg.ac.at

International Conference, organised by the Ludwig Boltzmann Institute for European History and Public Spheres (EHP), in cooperation with the University of Chicago Center in Paris.

Program:
A discussion of the overlapping and the displacement of the different memory discourses will be central to the conference. Thus far these discourses have been conducted either separately or at least largely independently of each other. The attempt to bring them together in this conference is based on the consideration that the memory cycles of the Holocaust and of Communist repression reveal through their interconnection the contours of transnational memory spaces. Such transnational memory spaces are the foundations of an evolving European public sphere.

Paricipants:
Maria Todorova, Georges Mink, Oliver Rathkolb, Berthold Molden, Thomas Lindenberger, Marie-Janine Calic, Heike Karge, Natalija Baic, Françoise Meltzer, Henry Rousso, Olaf Mertelsmann, Muriel Blaive, Maria Ferretti, Hans-Åke Persson, Marie-Claire Lavabre, Claus Bryld, Christian Gerbel, Georg Kreis, Berthold Unfried, Martin Sabrow, Pieter Lagrou, Natan Sznaider, Martin Sabrow, Aleida Assmann, Gabi Dolff-Bonekämper, Harald Welzer

For more details see the → conference schedule


29. September 2008
kinokis mikrokino #154: Die Schule demokratisieren


Ort: Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien
Zeit: 19.00 Uhr
Link www.kinoki.at/mikrokino

Schuldemokratie ist hierzulande kaum mehr als ein Schlagwort. kinokis mikrokino zeigt Videos über Schulbeispiele aus Deutschland, Dänemark und Israel, die augenfällig machen, dass radikale Demokratie in "lernenden Institutionen" umgesetzt werden kann. "Demokratische Schulen" von Jan Gabbert montiert Interviews mit Bildern aus dem Alltag an der dänischen Næstved Fri Skole. "Pretty Cool System" der Berliner Kinderrechtsgruppe K.R.Ä.T.Z.Ä. porträtiert eine der größten Demokratischen Schulen weltweit, die 1987 in Hadera, Israel gegründet wurde. Die Berliner Gruppe reiste im April 2004 für zwei Wochen mit vier Kameras nach Hadera. Es entstanden Interviews mit AbsolventInnen, SchülerInnen, Eltern und MitarbeiterInnen. Die Schule arbeitet mit ca. 350 SchülerInnen im Alter zwischen 4 und 18 Jahren. Zentrale Elemente Demokratischen Schulwesens wurden hier implementiert: SchülerInnen entscheiden selbst, was sie lernen; Lehrer und Schüler haben gleiche Rechte und bei Entscheidungen hat jede/r eine Stimme. Zuletzt zu sehen: Jean Vigos klassisch-anarchistische Farce über ein französisches Provinzinternat, in dem die Schüler gegen die Unterdrückung durch die Lehrer rebellieren, die sofort von der Zensur verboten wurde.

Demokratische Schulen
Regie: Jan Gabbert, Prod.: K.R.Ä.T.Z.Ä., D 2006, 35 Min.
de.democratic-schools.com

Pretty Cool System. Leben und Lernen an der Demokratischen Schule in Hadera (Israel)
Regie & Prod.: K.R.Ä.T.Z.Ä., D 2005, 41 min.
www.pretty-cool-system.de

Zéro de conduite (Betragen nicht genügend)
Regie: Jean Vigo, Kamera: Boris Kaufmann, F 1933, 44 Min., frz. OF m. dt. Ut.

Gespräch mit Lotte Kreissler (Demokratische Bildungsarbeit und integrative Konfliktberatung nach der Transcend-Methode)


29./30. September 2008
EDem2008 - E-Democracy Conference


Ort: Donau Universität Krems
Link: www.donau-uni.at
Kontakt: Noella Edelmann, BA, MSc, MAS, Donau-Universität Krems, Zentrum fur E-Government, Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30, A-3500 Krems, Tel.: +43 (0)2732 893-2303, Fax: +43 (0)2732 893-4300, E-Mail: noella.edelmann@donau-uni.ac.at
Kosten: EUR 95,-

There are a number of E-Democracy applications, ranging from providing information to discussion, deliberation, decision-making and voting, thus encompassing the entire democratic process. The technical devices have become a means to an end, and there are other questions that now need to be raised and answered:

- To what extent can E-Democracy support and enrich our democracy?
- What and where are the interfaces, what methods can be used to integrate E-participation in present politics public administration processes?
- How can we ensure that the greatest number of people are reached and are able to use the means of participation?
- How can the modern media support political education?
- How can the Internet increase participation in political discussion?-
- What are the limitations and the risks of E-Democracy?

The EDem2008 conference presents the opportunity to look into these questions and discuss the answers. During the conference experiences will be collected, examples, good and bad practice analysed, the State-of-the-Art and future scenarios will be presented and discussed; presentation of the project PoliPedia.at (Demokratiezentrum Wien) by Gertraud DIENDORFER, Petra MAYRHOFER, Alexander BANFIELD-MUMB.


2./3. Oktober 2008
Tagung "Das erste Opfer des Krieges ist die … Emanzipation" - Der Zusammenhang von Medien, Krieg, Geschlecht


Ort: Paris-Lodron-Universität Salzburg, Gebäude der Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät; Rudolfskai 42, Hörsaal 381, 5020 Salzburg
Zeit: Donnerstag, 2. Oktober ab 12:00 Uhr; Freitag, 3. Oktober 9:00-18:00 Uhr
Link: medien-krieg-geschlecht.info

In den vergangenen Jahren hat sich die Forschung verstärkt den Wechselwirkungen und Interaktionen von medialem und kriegerischem Geschehen zugewandt: Untersuchungen beschäftigen sich mit der Rolle von Medien im Krieg sowie mit Repräsentationen von Krieg in den Medien. Gefragt wird beispielsweise nach dem Einfluss von Medien auf das Entscheidungsverhalten politischer Akteure in Krisensituationen, nach dem Potenzial von Medien als „Frühwarnsystemen“ bei Konflikten und nach Perspektiven des Friedensjournalismus.

Im Verhältnis zu diesen Fragestellungen wurden die Verbindungen von Medien, Krieg und Geschlecht bisher selten thematisiert. Doch Kriege und Konflikte bedingen immer eine Veränderung der gesellschaftlichen Ordnung und berühren deshalb auch die bestehenden Geschlechterverhältnisse. In jüngerer Zeit sind manche Militäreinsätze mit dem Ziel der ‚Befreiung von Frauen aus autoritär-patriarchalen Verhältnissen’ begründet worden. Hierauf nimmt der Tagungstitel »Das erste Opfer des Krieges ist die … Emanzipation« - Der Zusammenhang von Medien, Krieg, Geschlecht kritisch Bezug, lassen doch vorliegende Forschungsergebnisse im Themenbereich Krieg und Gender erkennen, dass Kriege eine traditionelle Rollenaufteilung und die Entgegensetzung von Männlichkeits- und Weiblichkeitskonzepten befördern, gelegentlich jedoch auch zu einer Veränderung bestehender Geschlechterarrangements führen können.


4./5. Oktober 2008
EMERGENZEN 7: OPEN ACCESS
Vom Randphänomen zum Leitparadigma in Wissenschaftspolitik, Archivierungspraktiken und wissenschaftlicher Selbstrepräsentation


Ort: Wien
Link: www.kakanien.ac.at
Kontakt: redaktion@kakanien.ac.at

Der Workshop möchte Fragen der freien Zugänglichkeit und Verfügbarkeit von wissenschaftlichen Inhalten, Förderungspolitiken von Open-Access-Zeitschriften sowie Präsentationstechniken, v.a. von WissenschaftlerInnen im Netz zuwenden.
Einreichschluss für Bewerbungen ist der 10. September 2008.


9./10. Oktober 2008
Freier Zugang zu Wissen. Open-Access-Tage Berlin mit Open-Access-Messe


Ort: Freien Universität Berlin
Link/Programm: http://open-access.net/de/austausch/openaccesstage/ankuendigung/
Ansprechpartnerin: Rubina Vock: rubina.vock@fu-berlin.de

Veranstalter: Informationsplattform open-access.net und Freie Universität Berlin, Center für Digitale Systeme, in Kooperation mit der Helmholtz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft

Der Begriff Open Access vereint eine Vielzahl an Aktivitäten, deren gemeinsames Anliegen es ist, das kulturelle Erbe und das verfügbare wissenschaftliche Wissen weltweit kostenfrei zugänglich zu machen. Diese Vision baut auf den Möglichkeiten auf, die das elektronische Publizieren über das Internet eröffnet. Alle großen Wissenschaftsorganisationen, die meisten Hochschulen in Deutschland sowie Forschungsfördereinrichtungen und einige Verlage unternehmen inzwischen Anstrengungen in dieser Richtung.

In Vorträgen, Workshops, einer Podiumsdiskussion und auf der Open-Access-Messe werden die Möglichkeiten des Open-Access-Publizierens und der freie Zugang zu Forschungsergebnissen umfassend thematisiert. Ziel der Veranstaltung ist, Open Access weiter in der deutschsprachigen Wissenschaftslandschaft zu verankern.

Die Konferenz und Messe richten sich an zwei Zielgruppen:
* Die Veranstaltungen des ersten Tages bieten Wissenschaftler/innen, Autor/innen und Wissenschaftsmanager/innen einen Überblick über die Möglichkeiten von Open Access und über Angebote u.a. von Universitäten, Forschungseinrichtungen und ausgewählten Verlagen.
Auf einführende Vorträge folgen u.a. Präsentationen über den selbstbestimmten Umgang mit Autorenrechten und die Frage, inwieweit Open Access und exzellente Wissenschaft Hand in Hand gehen. In einer Podiumsdiskussion werden Vertreter/innen der deutschen Wissenschaftslandschaft ihre Haltung zu Open Access aus verschiedenen Perspektiven beschreiben und über aktuelle Herausforderungen diskutieren.

* Der zweite Veranstaltungstag wendet sich vor allem an die deutschsprachige Open-Access-Community. In Workshops informieren und diskutieren Expert/innen aus Forschung, Lehre, Gesellschaft und Wirtschaft über verschiedene Aspekte des Open Access. Ziel der Workshops ist die Erarbeitung gemeinsamer Umsetzungsformen von Open Access in den verschiedenen diskutierten Bereichen.
Behandelt werden Themen wie Open Data (der freie Zugang zu Primärdaten), rechtliche Fragen bei der institutionellen Verankerung von Open Access sowie Herausforderungen bei Gründung und Betrieb von Open-Access-Zeitschriften, -Repositorien und -Universitätsverlagen. In einer abschließenden gemeinsamen Diskussionsrunde werden die Ergebnisse der Workshops allen Teilnehmenden präsentiert.

Open-Access-Messe
Im Rahmen der Open-Access-Tage Berlin findet an beiden Veranstaltungstagen die Open-Access-Messe statt. Dort präsentieren sich Dienstleister/innen mit ihren Serviceangeboten dem interessierten Publikum.
Verlagen, Repositorien, Open-Access-Zeitschriften und Projekten im Kontext des Open Access wird die Möglichkeit gegeben, ihre Angebote und Aktivitäten einem breiten Publikum aus der deutschsprachigen Wissenschaftslandschaft vorzustellen.


9.-11. Oktober 2008
Vor Google - Suchmaschinen im analogen Zeitalter


Ort: Lesesaal der Wienbibliothek Rathaus, Rathaus, A-1010 Wien
ProgrammLink: www.univie.ac.at/iwk/vor-Google
Kontakt: Anton Tantner, Institut für Geschichte, Universität Wien, Dr. Karl Luegerring 1, 1010 Wien, Email: vor-google.geschichte@univie.ac.at

Veranstaltet von: Institut für Wissenschaft und Kunst, Wienbibliothek im Rathaus

Das Internet-Zeitalter beginnt seine Vorgeschichte zu schreiben: An Stelle der "politischen Haupt- und Staatsaktionen" rücken zunehmend Medien ins Zentrum des historischen Interesses, es werden Aufschreibesysteme, Datenverarbeitung und Übertragungstechnologien untersucht. Zu diesen Forschungen möchte das Symposion einen Beitrag leisten, indem es sich mit jenen Einrichtungen, Personen und Techniken beschäftigt, die als "Vorläufer" heutiger Suchmaschinen betrachtet werden können, seien es Staatshandbücher, Diener, Bibliothekskataloge, Fragebögen oder Zeitungskomptoire. Welche strukturellen Ähnlichkeiten gibt es zwischen diesen vergangenen und den heutigen Suchmaschinen? Welche Unterschiede lassen sich feststellen? Welche Utopien knüpften sich an die Suchmaschinen des analogen Zeitalters? Welche Formen von Kontrolle ermöglichten sie? - Diese und ähnliche Fragen sollen im Rahmen des Symposions behandelt werden. Ein solcher Zugang verspricht, nicht nur neue Erkenntnisse über die Medien der Vergangenheit zu liefern, sondern auch die Analysen der gegenwärtigen medialen Lage zu vertiefen.


Montag, 27. Oktober 2008
kinokis mikrokino #155: Sneaker Stories


"Sneaker Stories begleitet drei Jugendliche aus Wien, Brooklyn und Ghana, die für ihre Basketball-Karriere alles geben. Sie lassen Schule, Jobs und Sicherheiten sausen, um so zu werden, wie ihre Idole aus der Turnschuhwerbung. Sneaker Stories sucht die Spuren der Macht von Konsum und Globalisierung in den Träumen urbaner Jugendlicher. In zurückhaltenden Beobachtungen ihres Alltags auf drei Kontinenten erfasst der Film die realen Auswirkungen der globalen Marketingschlacht um das Fetischobjekt 'Turnschuh'." (Pressetext)
"So wie die Geschichte von 'Coolness' in Amerika in Wahrheit eine Geschichte der afroamerikanischen Kultur ist, so bedeutet für viele der Super-Marken Coolhunting eine Jagd auf schwarze Kultur. Deshalb waren auch die ersten Stationen der Coolhunters die Basketballplätze in den ärmsten amerikanischen Wohngegenden." (Naomi Klein, No Logo)

Sneaker Stories
Regie: Katharina Weingartner, Prod.: Markus Wailand / Pooldoks, A/USA 2008, 95 Min.
www.sneakerstories.com

Gespräch mit Katharina Weingartner.


9. November 2008
Buchpräsentation mit Vorträgen: Herbert POSCH, "Akademische Würde". Aberkennung und Wiederverleihungen akademischer Grade an der Universität Wien (LIT-Verlag)


Link: www.univie.ac.at/zeitgeschichte

Präsentation des neuen Buches von Herbert POSCH. Das Buch ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts, das im Auftrag des Rektorats durchgeführt wurde (Leitung: Friedrich STADLER)

Die genauen Daten zur Veranstaltung werden noch bekannt gegeben.

http:// www.demokratiezentrum.org /6db1ba21d4451e76c5a5ae6d738215cf/de/startseite/veranstaltungen/blackboard.html

Demokratiezentrum Wien
Hegelgasse 6 / 5, A - 1010 Wien
Tel.: +43 / 1 / 512 37 37, Fax.: +43 / 1 / 512 37 37-20
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