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Open Access to Digital Archives and the Open Knowledge Society

Tagung im Rahmen des vom Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) geförderten Projekts Creative Access: Digital Archives Between Open Knowledge Society and Commodification in Vienna. Veranstaltet vom Demokratiezentrum Wien in Kooperation mit den Büchereien Wien, dem Institut für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und dem Institut für Bürgerliches Recht, Handels- und Wertpapierrecht/Abteilung für Informationsrecht und Immaterialgüterrecht der Wirtschaftsuniversität Wien

Datum: 21.-22. Oktober 2005
Ort: Büchereien Wien (Hauptbücherei), Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien
Medienpartner: ORF/Ö1.

Konzeption der Konferenz:
Univ.-Prof. DDr. Oliver Rathkolb, Demokratiezentrum Wien
Ass. Prof. Dr. Michael Eisen, Lawrence Berkeley National Lab, Univ. of California Berkeley
Dir. Dr. Alfred Pfoser, Büchereien Wien

Inhalt und Ziel der Konferenz:
Ausgehend von der Open-Access-Bewegung in den USA hat in den letzten Jahren auch in Europa eine intensive wissenschaftliche und politische Debatte über den freien Zugang zu digitalem Wissen eingesetzt. Darunter wird jenes Wissen verstanden, das in elektronischer Form vorliegt, also etwa digitale Textdokumente, Musikdateien, digitale Fotos und Videos usw. Das Prinzip des offenen Zugangs wird als Gegenpol zur zunehmenden Ökonomisierung und zu den strengen Copyrightbestimmungen gesehen. Grundtenor dieser Bewegung ist es, dass zwar die kommerzielle Verwertung des digitalen Wissens prinzipiell möglich bleiben soll, dass es aber auch Grenzen der Kommerzialisierung geben muss, um sicherzustellen, dass auf dem Wissen der Menschheit zum Wohle aller aufgebaut werden kann. Im Rahmen der Konferenz wurde diese für die Zukunft der Wissensgesellschaft wichtige Debatte weitergeführt. Aus verschiedenen Blickwinkeln wurden einerseits die in diesem Zusammenhang entwickelten Modelle und Strategien (z.B. Creative Commons, Wikipedia, Berliner Erklärung zum Offenen Zugang) und andererseits grundlegende Probleme (Urheberrechtsbestimmungen) erörtert.

Ziel der Konferenz war es, den öffentlichen und wissenschaftlichen Open-Access-Diskurs mit konkreten Vorschlägen und Strategien zur Realisierung des freien Zugangs zu digitalem Wissen zu bereichern und damit eine Verbreiterung der internationalen Debatte und Schärfung des öffentlichen Bewusstseins in der Frage des freien Zugangs zu digitalem Wissen zu erreichen. Die Konferenz sollte somit auch dazu beitragen, die wachsenden Zugangsbeschränkungen und die digitale Spaltung zu überwinden, die heute bereits zwischen Nord und Süd besteht und auch zwischen den USA und Europa zu entstehen droht, wenn nicht rechtzeitig auf die aktuelle Entwicklung reagiert wird.

Konferenzsprache: Englisch

http:// www.demokratiezentrum.org /f9422e2ed1b99d0c6a33a860970361b4/de/startseite/veranstaltungen/archiv/open_access/open_access.html

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