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Euro

Als bedeutender Schritt zur Verwirklichung der Wirtschafts- und Währungsunion wurde der Euro am 1.1.1999 - jedoch nur als Buchgeld - die offizielle Währung von elf EU-Mitgliedsstaaten. Grundlage für die Teilnahme an der Währungsunion war die Erfüllung bestimmter Kriterien, die eine stabile und starke Volkswirtschaft garantieren sollen (Konvergenzkriterien). Von den 15 Mitgliedsstaaten erfüllten mit Stichtag 3. Mai 1998 bis auf Griechenland alle 15 EU-Staaten diese Kriterien. Großbritannien, Dänemark und Schweden verzichteten jedoch auf die Einführung des Euro. Mit 1.1.1999 wurde der Euro in Österreich, Deutschland, Italien, Frankreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Finnland, Irland, Spanien, Portugal eingeführt. Seit diesem Tag gilt ein fester Kurs für die Umrechnung des Euro in die nationalen Währungen. Am 1. Januar 2001 trat auch Griechenland dem Eurosystem bei (bis heute - Febraur 2006 - das letze beigetretene EU-Mitgliedsland). Auf Euro lautende Banknoten und Münzen wurden seit 1.1.2002 ausgegeben. Gestaltet wurden die neuen Euro-Geldscheine vom österreichischen Künstler Robert Kalina. Das grafische Symbol für den Euro ist vom griechischen Buchstaben Epsilon abgeleitet und bezieht sich auf den ersten Buchstaben des Wortes "Europa". Die beiden Querstriche stehen für die Stabilität des Euro. Die offizielle Abkürzung für den Euro ist EUR.

(Quellen http://www.austria.gv.at, http://www.austria.gv.at, http://www.europa.eu.int, http://www.europa.eu.int, http://www.euro.ecb.int, 14.2.2002, http://www.euro.ecb.int, 20.2.2006)

http:// www.demokratiezentrum.org /566f0155a3effd4fd7f3b314358abf6d/de/startseite/wissen/lexikon/euro.html

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