Frauengeschichte, Männergeschichte, Geschlechtergeschichte – feministische Geschichtswissenschaft
Leseprobe aus dem Vortrag von Ingrid Bauer am 18. Oktober 20011. Vor-Gedanken: Warum assoziiert alle Welt 'Geschlecht' mit 'Frau'
Ich stelle an den Beginn der Ausführungen eine Erfahrung aus meiner universitären Lehre. Ich halte häufig Vorlesungen und Seminare zur Geschlechtergeschichte – zur Geschlechtergeschichte der Arbeit, des Reisens, des Nationalsozialismus, des Krieges, etc., und bin jedes Mal wieder verblüfft: über die Beharrlichkeit des Phänomens, dass zu Beginn fast alle der Studierenden erwarten, nun etwas "über Frauen" – und zwar ausschließlich über sie – zu hören.
Wie lässt sich so eine Erwartungshaltung erklären? Hat sie damit zu tun, dass Geschlechtergeschichte bisher stark als Frauengeschichte betrieben und sichtbar geworden ist? Hat sie damit zu tun, dass ich Professorin, also: eine Frau bin, und damit – unbewusst – eine bestimmte Arbeitsteilung assoziiert wird: Männer betreiben "richtige Wissenschaft", Frauen sind für Frauenforschung zuständig? Liegt eine Erklärung auch darin, dass mit dem deutschen Begriff "Geschlecht" immer auch Körperlichkeit assoziiert wird und sexuelle Konnotationen mitschwingen? Die Kulturtheoretikerin Christina von Braun verweist in diesem Zusammenhang auf die Tiefenschichten einer bis in die griechische Antike zurückreichenden symbolischen Ordnung der Geschlechter: Am "Übergang von einer Kultur, die von der Mündlichkeit geprägt ist, zu einer Kultur, die von den Denkformen der Schrift bestimmt wird", habe man, so Braun, begonnen, "Geist und Körper, Kultur und Natur nicht mehr als Spiegelbilder, sondern als Gegensätze" zu begreifen, "eine Vorstellung, die prägend bleiben sollte für die Geschichte des Abendlandes und (die) bis heute weiterwirkt". Mit der allmählichen Verbreitung der Alphabetschrift sei sowohl ein neues "Versprechen 'geistiger Unsterblichkeit' entstanden als auch ein "Prozeß der Abstraktion und Entkörperung" in Gang gekommen – und verbunden damit eine Geschlechterordnung, in welcher "der männliche Körper zum Symbolträger des Geistigen und der weibliche Körper zum Symbolträger des Leiblichen wurden".(1) Ist das – oder alles gemeinsam – der Grund dafür, warum "alle Welt (...) daran gewöhnt (ist), 'Geschlecht' mit 'Frauen' zu identifizieren"?(2)
Wie auch immer: Frauen- und Geschlechterforschung zu betreiben heißt jedenfalls sehr oft, die 'ungeschriebenen' Gesetze einer Gemeinschaft oder Gesellschaft zu entziffern, das Latente, Unbewusste – die "stillschweigenden Festschreibungen" (3), die auf einer kulturellen Tiefenschicht angesiedelt sind. Der historische Blick hat sich dabei als besonders aufschlussreich erwiesen, weil er anschaulich und nachvollziehbar belegt, dass und wie unsere zeitgenössische Ordnung der Geschlechter geschichtlich und kulturell gewachsen und formiert worden ist.
Dabei sind unter der "Ordnung der Geschlechter" zum einen die Bedeutungen, die dem Männlichen und dem Weiblichen beigemessen werden, zu verstehen, zum anderen die damit verbundenen Auswirkungen: auf die Verteilung der politischen Macht, auf soziale Strukturen und soziale Chancen, auf die Produktion von Wissen, Kultur und Kunst.(4) Mit diesen beiden Brennpunkten ist auch das Erkenntnisinteresse der Gender Studies skizziert. Ihren Ausgangspunkt bildet die – heute breiten Konsens findende – These, dass 'Geschlecht' zu den grundlegenden Kategorien gehört, mit deren Hilfe sich Gesellschaften eine Ordnung geben, findet heute breiten Konsens.(5) Zentral ist zudem die Beobachtung, "dass alle Gesellschaften die Differenzierung zwischen Männlichem und Weiblichem kennen, dass diese Differenzierung aber nicht in gleicher Weise, in gleichem Grad und mit gleichen Folgen vollzogen wird"(6) – sie unterliegt dem kulturellen und historischen Wandel.
2. Geschichte und Gender: Historische Befunde zur zeitgenössischen Ordnung der Geschlechter
Um die Wurzeln unserer zeitgenössischen europäischen/westlichen Ordnung der Geschlechter zu verstehen, empfiehlt sich neben dem Langzeitblick zurück in die griechische Antike ein zeitlich kürzer bemessener zurück ins ausgehende 18. Jahrhundert: Damals hat, wie historische Studien nahe legen, ein tiefgreifender und frappierender Prozess der Neubestimmung begonnen, in dessen Verlauf sich die Kategorie 'Geschlecht' erst zu jener "gesellschaftlichen Ordnungskategorie ersten Ranges entwickelt"(7), wie wir sie heute kennen. Es wird in den wissenschaftlichen Analysen von einem qualitativen Wandel der Geschlechterordnung gesprochen, der eng mit den politischen, sozialen und ökonomischen Veränderungsprozessen der damaligen Gesellschaft verflochten ist.
Die ersten diesbezüglichen historischen Recherchen wurden bereits in den 1970er Jahren von der Historikerin Karin Hausen in Gang gebracht. In ihrem Impulse setzenden Aufsatz über die "Polarisierung der ,Geschlechtscharaktere' – Eine Spiegelung der Dissoziation von Erwerbs- und Familienleben"(8) zeichnet sie anhand von Universallexika, medizinischen, pädagogischen, psychologischen und literarischen Schriften nach, wie die moderne bürgerlich-industrielle Gesellschaft ein neues normatives Aussagesystem über Frauen und Männern quasi "erfindet": eine polaristisch angelegte Geschlechterphilosophie, die von konträren, einander ergänzenden Geschlechtscharakteren spricht. Mit der Annahme von Wesensmerkmalen des Weiblichen und Männlichen wurde die Geschlechterdifferenz nunmehr in das Innere des Menschen verlegt, gleichzeitig wurde sie zunehmend naturalisiert und als universal gültig betrachtet, für "den Mann" und "die Frau" schlechthin.
Auch das vormoderne Europa kannte normative Kontrastierungen und Hierarchisierungen zwischen Mann und Frau, aber die Zuordnungen seien, so Hausen und andere, partikularer gewesen, hätten sich auf unterschiedliche Pflichten, Rechte, Arbeitsverrichtungen etc. bezogen, und nicht auf angebliche Charakter- und Wesenseigenschaften, und wären je nach Lebensalter, sozialem Stand oder Familienstand unterschiedlich gewesen. Im ausgehenden 18. Jahrhundert habe sich dann ein universalistisches, von einer essentiellen Andersartigkeit 'der Frau' und 'des Mannes' ausgehendes Zuordnungsprinzip entwickelt, nicht zuletzt mit Hilfe der neu entstehenden Wissenschaften vom Menschen, der Anatomie, der Anthropologie und der Gynäkologie.
Claudia Honegger hat in ihrem Buch "Die Ordnung der Geschlechter. Die Wissenschaften vom Menschen und das Weib"(9) die – man kann es nicht anders nennen – abstruse "Verwissenschaftlichung" des Differenzdiskurses der Geschlechter untersucht.
Als konkretes Beispiel möchte ich nur eine unter jenen vielen Stimmen der neuen Humanwissenschaften herausgreifen, die Claudia Honegger analysiert. Sie gehört dem Doktor der Philosophie, Medizin und Chirurgie P. F. Walther, der in seiner 1807/08 erschienenen Publikation über die "Physiologie des Menschen" folgendermaßen argumentiert:
"Die beyden Geschlechter verhalten sich untereinander wie Allgemeines und Besonderes. Das eine ist das Erschaffende, wahrhaft Erzeugende, Positive, das andere ist lediglich das Empfangende, Negative; und der ganze Zeugungsprozeß ist nur eine Vernichtung aller Negativität des Weiblichen durch die positive, belebende Kraft des Männlichen: (...) Das Weibliche ist überall mehr der Naturnothwendigkeit untergeben, darum in sich verschlossen, aber unvollendet, und der männlichen Kraft mit Lust unterworfen. Das Männliche aber wohnt im Reiche der Freyheit, und hat ursprünglich einen kräftigern Gegensatz in sich: - Es bedarf des Weiblichen minder, aber seine Lust ist, dieses zu erheben und sich ihm mitzutheilen. Das Weibliche ist, so wie alles, an die Erde Gebundene und der Schwere Untergebene, mehr pflanzenhaft: - das Männliche aber ist vorzugsweise thierisch, daher mehr empfindend, und hat einen kräftigern Trieb, auch heftigern Geschlechtstrieb in sich. Durchaus ist das Männliche das edlere. (...)."(10)
Die Textstelle ist nicht zuletzt deshalb interessant, weil ihre Aussagen im Laufe des 19. Jahrhunderts Eingang in die Kompendien der neuen Gynäkologie fanden. Welches Geschlechterszenario wird uns hier – in einer "Mischung aus Biologie, Naturphilosophie und französischer Moral-Physiologie(11) – nahegelegt? Wir befinden uns, historisch gesehen, in der Periode der Spätaufklärung: also in einer Zeit, in der sich das bürgerliche Subjekt, jedenfalls das männliche, als souveränes, autonomes Individuum zu verstehen begonnen hat, und sich – ausgestattet mit Selbstbewusstsein und neuer naturwissenschaftlicher Definitionsmacht – gegen die Natur abzugrenzen beginnt.(12) Zur gleichen Zeit werden Frauen auf ihre 'Natur' zurückgeworfen, wird das Weibliche, wie oben im Textausschnitt, als "überall mehr der Naturnothwendigkeit untergeben" deklariert. Dabei wurde parallel zur Wissenschaft vom Menschen so etwas wie eine "Sonderanthropologie des Weibes"(13) entworfen. Von der organischen und physiologischen Ausstattung "des Weibes", auch von der Lage ihrer Geschlechtsorgane, wiederum schloss man auf einen 'besonderen' gesellschaftlichen Ort "der Frau": Er liege, so die Interpretationen, eindeutig jenseits der Freiheit, der Tat und des Fortschritts, ja, er müsse vielmehr einen zum rasanten gesellschaftlichen Wandel bilden.
In einer Zeit, die, wie wir wissen, auf politischer und sozioökonomischer Ebene durch die Prozesse der bürgerlichen Revolutionen, der Industrialisierung, der Entwicklung des kapitalistischen Arbeitsmarktes, der Urbanisierung, etc. geprägt ist, wird hier, zumindest auf einer normativen Ebene, ein perfektes gesellschaftliches Stabilisierungsprogramm entworfen: die 'weibliche Natur' als das Bewahrende angesichts der kulturellen Erschütterungen der Moderne, die 'weibliche Natur' als Argument, um Frauen im vormodernen Status der Zughörigkeit zum Haus zu belassen, während Männer sich verstärkt aus haus- und familienwirtschaftlichen Bezügen lösen, auf dem kapitalistischen Arbeitsmarkt Fuß fassen und in politischer Hinsicht im Zuge der Demokratisierung die neue bürgerliche Öffentlichkeit erobern.
Die Ausgrenzung des Weiblichen, "seine Wahrnehmung als Abart, als Sonderform des Allgemeinen, die der Erläuterung bedurfte" dokumentiert sich auch an der Flut von Texten, die das 19. Jahrhundert über 'weibliche' Erziehung, Bildung, Kleidung, Arbeit, Sexualität, etc. produzierte, und der "keine explizit 'männlichen' Äquivalente zur Seite standen"(14). Der Mann und das Männliche gingen vielmehr im Allgemein-Menschlichen auf. Das ließ uns lange Zeit übersehen, dass "das Programm der Differenz, wie es seit dem späten 18. Jahrhundert ausgearbeitet und in Szene gesetzt wurde, nicht nur Weiblichkeit, sondern auch Männlichkeit kodierte".(15)
So arbeitete die Historikerin Ute Frevert in ihren Forschungen zum Verhältnis von Militär, Politik und Geschlechtersystem heraus, welche entscheidende Rolle die – im Laufe des 19. Jahrhunderts in den meisten europäischen Ländern eingeführte – "Allgemeine Wehrpflicht" für die Neukonzeption von Männlichkeit und für die Geschlechterordnung insgesamt spielte. Während die Wissenschaft lange nur deren Bedeutung für die Herausbildung des modernen Nationalstaates erörterte hatte, verweist Frevert auf die enge Kopplung von Allgemeiner Wehrpflicht und Staatsbürgerrechten. Diese trug dazu bei, Frauen über lange Zeit vom Wahlrecht und damit von der Sphäre des Politischen auszuschließen. Gleichzeitig arbeitete Frevert heraus, dass das Militär im Verlauf des 19. und 20. Jahrhunderts eine flächendeckende und tiefgreifende Definitionsmacht über Männer gewinnt und damit Männlichkeitserfahrungen einem gewissen Vereinheitlichungsprozess zu unterliegen begannen: Hatte sich etwa in Preußen zu Beginn des 19. Jahrhunderts gegen das Prinzip der allgemeinen Wehrpflicht noch vielfältiger Widerstand geregt, so scheint sich an der Wende zum 20. Jahrhundert die Vorstellung, dass erst das Militär junge Rekruten zu richtigen Männern ausbildet und damit essentielle gesellschaftliche Aufgaben erfüllt, einer breiten mentalen Akzeptanz erfreut zu haben.(16)
Entscheidend ist, dass das Programm einer Differenz der Geschlechter, das die moderne bürgerliche Gesellschaft kennzeichnet, nicht nur als normatives Aussagesystem, sondern auch als Strukturprinzip dieser Gesellschaft fungiert, "an dem, trotz gradueller Veränderungen, seit (mehr als) 200 Jahren festgehalten wird".(17) Die Polarisierung der Geschlechter hat sich letztlich so erfolgreich popularisiert, dass sie für immer größere Teile der Bevölkerung bis weit ins 20. Jahrhundert hinein zum Maßstab für das jeweils Männlich-Angemessene und Weiblich-Angemessene geworden ist.
Natürlich hat es gleichzeitig immer schon die Gegenbilder dazu gegeben, die Grenzüberschreitungen, die Verweigerungen, den Protest, oder einfach nur die sozialen Realitäten, die immer differenzierter sind als die Norm. Die Historikerin Gisela Bock verweist auf die Vielstimmigkeit der Debatten, in denen Männer wie Frauen seit dem 19. Jahrhundert über das Verhältnis der jeweils "aktuellen zu einer vernünftigen, natürlichen, gottgegebenen, richtigen oder erwünschten Geschlechterordnung"(18) stritten und verhandelten. Zudem steht außer Frage, dass am Beginn des 21. Jahrhunderts viele der traditionellen Geschlechtermuster weitreichend aufgebrochen sind. Aber dort, wo sich diese Normen strukturell verfestigt haben – auf dem Arbeitsmarkt, im Ausbildungs- und Bildungssystem, in der Logik und den Mechanismen der sozialen Absicherung, etc. – sind wir letztlich nach wie vor damit konfrontiert: Die Strategien einer gezielten Gleichstellungspolitik setzen ja gerade an diesen Verfestigungen an. Meine Ausgangsthese war es zudem, dass sich auch auf einer nicht reflektierten mentalen Ebene traditionelle Geschlechterbilder und Zuordnungen fast reflexartig erhalten haben.
Wie gesagt: Frauen- und Geschlechterforschung zu betreiben heißt sehr oft, hinter die Fassaden von Selbstverständlichkeiten zu blicken und latente Mechanismen zu entziffern. Um das tun zu können, muss man eine Art Außenblick entwickeln, für den man/frau wiederum einen Ort der Beobachtung braucht, der außerhalb dieser Gesetze, dieser Mechanismen, der außerhalb der Selbstverständlichkeiten liegt.
Für "eine solche Relativierung gibt es", und hier beziehe ich mich noch einmal auf die Kulturtheoretikerin Christina von Braun, "zwei denkbare Orte: der erste befindet sich in der 'anderen Gesellschaft', der zweite in der 'anderen Zeit'".(19) Es gibt also die Möglichkeit, aus einer 'fremden' Kultur auf die eigene zu blicken und durch diesen Vergleich ungeschriebene Mechanismen, Muster, etc. zu erkennen, nach denen die eigene Gesellschaft funktioniert. Und: Es gibt die Möglichkeit, historisch vergleichend vorzugehen, um die Mechanismen zu erkennen, die in der Gegenwart wirkungsmächtig sind. Beiden Wissenschaften, die mit diesem Außenblick zu tun haben, die Ethnologie und meine eigene Wissenschaft, die Geschichtswissenschaft, kommt demnach im Rahmen der Gender Studies eine Schlüsselrolle zu.
Anmerkungen
1 Christina von Braun, Gender, Geschlecht und Geschichte, in: Christina von Braun und Inge Stephan (Hg.), Gender-Studien. Eine Einführung, Stuttgart, Weimar 2000, 16-57.
2 Ute Frevert, Frauengeschichte – Männergeschichte – Geschlechtergeschichte, in: Lynn Blattmann u.a. (Hg.), Feministische Perspektiven in der Wissenschaft, Zürich 1993, 23-40, hier: 29f.
3 Inge Stephan und Christina von Braun, Einleitung, in: Christina von Braun und Inge Stephan (Hg.), Gender-Studien. Eine Einführung, Stuttgart, Weimar 2000, 19-15, hier: 9f.
4 Stephan und Braun 2000, 9.
5 Vgl. dazu auch Andrea Griesebner, Historisierte Körper. Eine Herausforderung für die Konzeptualisierung von Geschlecht?, in: Christa Gürtler und Eva Hausbacher (Hg.), Unter die Haut. Körperdiskurse in Geschichte(n) und Bildern, Innsbruck, Wien 1999, 53-75, hier: 75.
6 Frevert 1993, 35.
7 Hans Medick und Anne-Charlott Trepp, Vorwort, in: Hans Medick und Anne-Charlott Trepp (Hg.), Geschlechtergeschichte und Allgemeine Geschichte. Herausforderungen und Perspektiven, Göttingen 1998, 17-14, hier: 11.
8 Karin Hausen, Die Polarisierung der "Geschlechtscharaktere" – Eine Spiegelung der Dissoziation von Erwerbs- und Familienleben, in: Werner Conze (Hg.), Sozialgeschichte der Familie in der Neuzeit Europas, Stuttgart 1976, 363-393.
9 Claudia Honegger, Die Ordnung der Geschlechter. Die Wissenschaft vom Menschen und das Weib, Frankfurt, New York 1991.
10 Ph. Fr. Walther, Physiologie des Menschen mit durchgängiger Rücksicht auf die comparative Physiologie der Thiere, 2 Bände, Landshut 1807-1808, zitiert nach Honegger 1991, 188ff.
11 Honegger 1991, 189.
12 Hannelore Bublitz, Rezension zu: Claudia Honegger, Die Ordnung der Geschlechter, in: metis 1993/1, 103-105, hier: 103.
13 Karin Hausen, Die Nicht-Einheit der Geschichte als historiographische Herausforderung. Zur historischen Relevanz und Anstößigkeit der Geschlechtergeschichte, in: Hans Medick und Anne-Charlott Trepp (Hg.), Geschlechtergeschichte und Allgemeine Geschichte. Herausforderungen und Perspektiven, Göttingen 1998, 15-55, hier: 27.
14 Ute Frevert, Soldaten, Staatsbürger. Überlegungen zur historischen Konstruktion von Männlichkeit, in: Thomas Kühne (Hg.), Männergeschichte – Geschlechtergeschichte. Männlichkeit im Wandel der Moderne, Frankfurt, New York 1996, 69-87, hier: 70f.; vgl. dazu auch Christa Hämmerle, Von den Geschlechtern der Kriege und des Militärs. Forschungseinblicke und Bemerkungen zu einer neuen Debatte, in: Thomas Kühne und Benjamin Ziemann (Hg.), Was ist Militärgeschichte?, Paderborn, Wien, München, Zürich 2000, 229-262, hier: 237ff.
15 Frevert 1996, 70.
16 Ute Frevert, Männergeschichte oder die Suche nach dem 'ersten' Geschlecht, in: Manfred Hettling (Hg.), Was ist Gesellschaftsgeschichte? Positionen, Themen, Analysen, München 1991, 31-43.
17 Frevert, 1996, 70
18 Gisela Bock, Frauen in der europäischen Geschichte. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart, München 2000, 122.
19 Braun 2000, 53.
Der gesamte Vortrag ist in einer überarbeiteten Fasssung publiziert, in: Bauer, Ingrid / Neissl, Julia (Hg.): Gender Studies – Denkachsen und Perspektiven der Geschlechterforschung, Studien-Verlag, Innsbruck/Wien/München 2002
Ingrid Bauer, Ao. Prof. Dr. phil., Institut für Geschichte/Universität Salzburg sowie Boltzmann-Institut für Gesellschafts- und Kulturgeschichte
Gender Studies: Denkachsen und Perspektiven der Geschlechterforschung. 7. Frauen-Ringvorlesung/Institut für Geschichte der Universität Salzburg (WS 2001/2002) [/size]

