Die Konstruktion von Geschlecht im medialen Diskurs
Vortrag von Elisabeth Klaus am 8. November 2001Im Laufe der Entwicklung der kommunikationswissenschaftlichen Geschlechterforschung haben sich drei Perspektivierungen des Gegenstandes herausgebildet: der Gleichheitsansatz, der Differenzansatz und die dekonstruktivistische Genderforschung. Diese drei Strategien gehen von jeweils unterschiedlichen erkenntnistheoretischen Positionen aus und erhellen unterschiedliche Bedeutungsaspekte der Kategorie "Geschlecht" in den Medien und im Journalismus. Im Vortrag werden konkrete Anwendungsfelder dieser Ansätze in der kommunikationswissenschaftlichen Forschung präsentiert.
Elisabeth Klaus, Priv. Doz. Dr., Zentrum für interdisziplinäre Medienwissenschaft/ Göttingen
Gender Studies: Denkachsen und Perspektiven der Geschlechterforschung. 7. Frauen-Ringvorlesung/Institut für Geschichte der Universität Salzburg (WS 2001/2002) [/size]

