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Alliierte Planungen und Entscheidungen zur Nachkriegslösung des deutsch-tschechischen Konflikts

Bradley F. Abrams, New York

Der Beitrag beschäftigt sich mit der Entwicklung der Alliierten Planungen für den Umgang mit dem tschechisch-deutschen Konflikt nach 1945. Er geht von der Entscheidung, die Exilregierung Edvard Beneš als legitime tschechische Regierung anzuerkennen sowie von der Negierung des Münchner Abkommen von 1938 aus. Er thematisiert die Debatte über die Wiederrichtung der Tschechoslowakei in ihren Grenzen vor dem Münchner Abkommen sowie die Frage, ob die Alliierten dem "Transfer" der gesamten, bereits in der Vorkriegszeit in der Tschechoslowakei beheimateten deutschen Bevölkerung, oder nur Teilen davon zustimmen sollten und fokussiert - ausgehend davon, dass Briten, Amerikaner und Sowjets einem "Transfer" prinzipiell zustimmten - insbesondere die Überlegungen der britischen und amerikanischen Regierung zur Durchführbarkeit und den möglichen Konsequenzen der des "Transfers". Umrissen und kommentiert wird schließlich auch der gegenwärtigen Stand der Forschung über die Alliierten Positionen zur Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei, wobei darauf hingewiesen sei, dass besonders dieser Aspekt der Alliierten Planungen in der heutigen Debatte kaum Beachtung findet.

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