Die SLD-UP-Koalition im EU-Wahlkampf 2004
Bei der Europawahl 2004 kandidierten die Sojusz Lewicy Demokratycznej und die Unia Pracy in einem Bündnis. Zusammen erreichten sie neun Prozent der Stimmen bzw. 5 der 54 polnischen Sitze im Europaparlament. Bei der Sojusz Lewicy Demokratycznej (SLD), Bündnis der Demokratischen Linken) handelt es sich um eine postkommunistische Partei. Bei den Wahlen zum polnischen Parlament an 25. September 2005 gewann sie 11,3 Prozent der Stimmen und 55 von 460 Mandaten, weniger als ein Viertel der Mandate vor der Wahl. Die sozialdemokratische Unia Pracy (UP, Union der Arbeit), die heute nicht mehr besteht, sondern sich auf die SLD und die Socjaldemokracja Polska aufgeteilt hat, hatte bei den Parlamentswahlen 2001, den lezten Wahlen bei denen sie kandidierte, zusammen mit der Sojusz Lewicy Demokratycznej 41 Prozent der Stimmen oder 216 Mandate erreicht. Eingetreten ist die Koalition bei den Wahlen für die Realisierung sozialdemokratischer Werte in Europa, wobei sie vier Ziele formuliert hat: Einheitliche soziale Standards in Europa, ein aktives Einbringen Europas in die internationale Politik, Europa soll seine Grenzen nicht vor Menschen, die Hilfe brauchen, schließen, Europa soll seinen BürgerInnen ein größeres Mitspracherecht in politischen Fragen geben.
Originaltext (Bild in der Mitte): Europa dla rozwoju – rozwoj dla Polski (Europa für Entwicklung – Entwicklung für Polen)
Wahlplakat der SLD-UP-Koalition für die Wahlen zum Europäischen Parlament am 13.6.2006
Quelle: http://www.sld.org.pl
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